Der Ausbau für den neuen Mobilfunkstandard LTE ist bereits in vollem Gange. Eine flächendeckende Abdeckung in Deutschland war ursprünglich für 2016 geplant, aber nun deutet alles darauf hin, dass dieser Zustand bereits im Jahr 2013 erreicht werden könnte. Der Grund dafür darf sicherlich in der Konkurrenz der Anbieter liegen, denn Vodafone hat bereits jetzt schon angekündigt, sein Netz bis zu dem Jahr komplett ausgebaut zu haben. Somit sind die anderen großen Anbieter Telekom und O2, die sich im vergangenen Jahr die Lizenzen für das LTE sichern konnten, in einem enormen Zugzwang. Denn wer zuerst flächendeckend an den Start gehen kann, wird mit dem größten Kundenzuwachs rechnen können. Noch gibt es genügend sogenannte „weiße Flecken“, denen der Zugang zum schnellen Highspeed-Internet verwehrt bleibt. Hier ist geplant, dass diese zuerst von der Karte verschwinden sollen.
Der Ausbau des neuen Mobilfunkstandards LTE, der eine enorm hohe Qualität bei unglaublicher Geschwindigkeit verspricht, verbreitet sich aus diesem Grund um einiges schneller, als was zuerst allgemein angenommen wurde. Bereits in sechs Bundesländern sind die Auflagen für das LTE im Bereich von 800 Megahertz erfüllt worden, was den Kunden sicherlich freuen mag. Denn somit können schon bald mindestens 90 Prozent alle Verbraucher, die in ländlichen und somit für das DSL schwer zugänglichen Bereichen wohnen, mit dem mobilen Breitband Internet versorgt werden. Auch dies gehört zu den geforderten Auflagen. Jedoch ist selbst in den restlichen Bundesländern ein entsprechender Fortschritt zu verzeichnen
Ein weiterer Grund für den schnellen Ausbau ist sicherlich auch darin zu sehen, dass bereits vorhandene UMTS-Masten für den Umbau zum LTE genutzt werden können. Somit müssen nur wenige neue Masten gesetzt werden, was nicht nur Kosten, sondern ebenfalls Zeit einspart. Aber selbst Handy-Nutzer werden von dem flächendeckenden LTE profitieren können. Von überall unterwegs aus wird es dann möglich sein, mit dem Mobilgerät in DSL-Geschwindigkeit zu surfen.
